Skiclub Schiltach auf Loipen-Safari

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Die Langläufer vom Skiclub Schiltach verbrachten drei herrliche Tage mit viel Schnee und auch Sonnenschein im Bregenzerwald. Frühmorgens fuhren die acht Wintersportfreunde in das tief verschneite Langlaufparadies rund um Lingenau/Österreich. Strahlend blauer Himmel begrüßte die Gäste und lud sogleich zu einer Runde auf der Hochmoor-Loipe beim Hochhäderich ein, bevor die anspruchsvolle Hörmoosloipe in Angriff genommen wurde. Nach einer stärkenden Einkehr in der Hörmoosalm war die Abfahrt zum Ausgangspunkt leicht zu bewältigen und alle Langläufer kamen gut zum Ausgangspunkt zurück. Bei besten Loipenbedingungen und guter Kondition wurde anschließend nochmals die Hochmoorloipe gelaufen. Im Hotel „Wälderhof“ in Lingenau wurden die Sportfreunde herzlich von der Wirtin Barbara begrüßt, sodass sich gleich wieder ein heimeliges Gefühl bemerkbar machte. Bei einem sehr guten 4-Gänge-Menue mit regionalen Spezialitäten schöpfte die Gruppe wieder neue Kraft. Am darauffolgenden Tag führte der Organisator der Ausfahrt, Steffen Krellner, die Langläufer nach Sibratsgfäll. Vom Skilift Krähenberg führt eine der schönsten Loipen des Bregenzerwaldes zum Vorsäß Schönenbach mit dem Jagdgasthaus „Egender“. Auf dieser Strecke zeigte sich die tiefverschneite Landschaft von ihrer schönsten Seite und bot den Teilnehmern tolle Ausblicke. Eine besondere Herausforderung war auf dieser Tour die Abfahrt über die Pisten des Skiliftes Krähenberg, wo es manche „Absitzer“ gab. Der letzte Tag der Ausfahrt führte die Gruppe nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet nach Balderschwang, wo bei herrlichem Sonnenschein und viel Schnee, die super präparierte Grenzlandloipe zu vielen herrlichen Langlauf-Kilometern einlud. Bei einer der Abfahrten verlor gar ein Teilnehmer die Schuhsohle, die bei einem Sturz noch in der Bindung war. Er konnte jedoch trotz dieses Handicaps die Loipentour fortsetzen. Zurück in Lingenau nahmen alle Teilnehmer herzlichen Abschied vom „Wälderhof“ und bekundeten ihre Absicht, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Steffen Krellner erhielt von allen Teilnehmern viel Lob und einen großen Dank.