Skiclub Schiltach blickt auf aktives Vereinsjahr zurück

Hauptversammlung 2026: Ehrungen, Entlastung und volle Terminkalender – Trauer um Gründungsvater Heinz Tappert

Bei der Hauptversammlung des Skiclub Schiltach e.V. stand neben dem Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr auch ein stiller Moment im Vordergrund: Die Mitglieder gedachten Heinz Tappert, Ehrenmitglied und Gründungsvater des Clubs, der im Januar verstorben ist. Erster Vorsitzender Sven Weispfennig bat die Anwesenden zu einer Schweigeminute.

Im weiteren Verlauf zog Weispfennig eine rundum positive Bilanz des vergangenen Vereinsjahres. Besonders hervorgehoben wurden der erfolgreiche Einsatz beim Schiltacher Stadtfest 2025 sowie die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Vereinsjubiläum – ein Abend zu Ehren langjähriger Mitglieder und der vielen Aktiven. Auch die Jahresabschlusswanderung zum Schwenkenhof mit geselligem Beisammensein gehörte zu den Highlights.

Die Skiabteilung unternahm eine dreitägige Skisafari nach Ischgl, Schöneben und Nauders bei guter Schneelage. Skikurse wurden am Rösslelift in Schönwald angeboten – dank Kunstschnee trotz schwieriger Schwarzwälder Verhältnisse. Snowboardkurse kamen mangels Teilnehmern nicht zustande. Der Club diskutierte, wie der Skisport angesichts steigender Kosten gerade für junge Menschen attraktiv gehalten werden kann. Auch die Langläufer spürten den Schneemangel im Schwarzwald: Werner Wöhrle berichtete jedoch von einem gelungenen Wochenende im schneereichen Lingenau im Bregenzerwald als willkommene Alternative.

Axel Rombach vertrat die vakante Stelle des Bikewarts und blickte auf eine starke Radsaison zurück. Höhepunkt war eine dreitägige Ausfahrt nach Albstadt-Ebingen mit rund 180 Kilometern und 3.200 Höhenmetern auf der Schwäbischen Alb – mit Panoramablick auf Burg Hohenzollern und zufällig mitten im 50-Jahr-Jubiläum der Stadt. Weitere Touren führten durch die Täler und Höhen des Schwarzwaldes. Für 2026 ist eine Dreitages-Tour ab Schiltach nach Furtwangen und zurück geplant – bewusst ohne Auto, aus Rücksicht auf Umwelt und Geldbeutel. Die Stelle des Bikewarts bleibt weiterhin vakant.

Beate und Erhard Rothfuß und Joachim Waidele berichteten von einer dreitägigen Wanderung im Brandnertal in Vorarlberg. Trotz regnerischem Auftakt bot das Rätikon am zweiten und dritten Tag unvergessliche Ausblicke – auf den smaragdgrünen Lünersee, die Schesaplana und die Gipfelwelt rund ums Gafalljoch. Für 2026 sind Bergtouren im Gebiet Warth-Schröcken geplant – der Ort wurde beim Vereinsabend per Ratespiel gelüftet: Es ist der Heimatort von Olympia- und Weltcupsieger Johannes Strolz.

Ailleen Broghammer organisierte gemeinsam mit Alisia Weichenhein 17 Skigymnastik-Termine mit im Schnitt 22 Teilnehmern. Zweite Vorsitzende Lena Brand berichtete vom Sommerferienprogramm, bei dem der Verein mit dem Beitrag „Anis Schwarzwaldgeheimnis“ mitwirkte.

Kassiererin Carina Armbruster meldete eine stabile Finanzlage mit leichtem Zugewinn. Kassenprüfer Bernd Kinle empfahl die Entlastung, die die Mitglieder einstimmig erteilten. Stellvertretender Bürgermeister Axel Rombach überbrachte die Grüße der Stadt und würdigte das ehrenamtliche Engagement des Clubs, ohne das ein Stadtfest nicht möglich wäre.

Sven Weispfennig überreichte abschließend Karl Haberer für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Verein ein Präsent und bedankte sich für diese Treue zum Verein.